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 RUNDGAENGE - ERSTER RUNDGANG
Monte Pellegrino  
Zweite Etappe  
Dritte Etappe  
 MONTE PELLEGRINO

Der Monte Pellegrino ragt einsam aus der Bergkette, die Palermo zum Schutz zu umgeben scheint. Die Herkunft des Wortes "pellegrino" ist ungewiss. Es könnte vom lateinischen peregrinus, Fremder, aus dem Arabischen Gebel Grin, "naher Berg", oder vom gleichnamigen Heiligen abstammen, der im ersten

nachchristlichen Jahrhundert auf genau diesem Berg den Einwohnern von Palermo, die den Göttern noch Menschenopfer darbrachten, das Evangelium verkündigte.

Seine elegante und majestätische Gestalt mit Felswänden, die bis zu 600 Meter steil über dem Meer in die Höhe ragen, verführte auch einen Reisenden wie Goethe, der sich am zweiten April 1787 in den Hafen von Palermo einschiffte, zu folgenden Worten: "Monte Pellegrino rechts, seine zierlichen Formen

im vollkommensten Lichte... das schönste Vorgebirge der Welt." Die Schönheit seiner Natur und die üppige, typisch mediterrane Vegetation gesellen sich zu den interessanten Funden, Zeugnisse von ersten menschlichen Lebensformen, und zu den berühmten Ereignissen des Hamilkar Barca, der sich hierher zurückzog, um den Römern, den Herrschern der Stadt, zu widerstehen. All dies macht den Berg zu einer Stätte von außerordentlicher Wichtigkeit und Faszination. Man hat überdies auf den Felswänden der Höhle Niscemi und auf den Wänden der Höhlen von Addaura, die man von einem Hang des Monte Pellgrino aus erblicken kann, Höhlengravierungen gefunden, die Tiere und Menschen bei Handlungen zeigen, welche die religiöse Tradition des Berges bezeugen.

 
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